Gesundheitsmarkt China – mehr als ein Hype?

16. Mai 2018

Gesundheitsmarkt China – mehr als ein Hype?

Das Land Rheinland-Pfalz baut seine Internationalisierungsstrategie Gesundheitswirtschaft in einem nächsten Schritt mit dem Fokus auf die Volksrepublik China aus.

Die Gründe liegen auf der Hand: Mit einer Bevölkerung von über 1,3 Milliarden Menschen und einer durch die dramatische demografische Entwicklung gesteigerten Nachfrage nach einer verbesserten Gesundheitsversorgung ist China ein zunehmend interessanter Markt auch für rheinland-pfälzische Unternehmen. Nachgefragt werden dabei Angebote aus ganz unterschiedlichen Sektoren der Gesundheitswirtschaft von neuartigen Modellen für die flächendeckende Versorgung über Hightech wie telemedizinische Lösungen, Qualifizierungsangebote in allen Gesundheitsberufen bis hin zu Angeboten im Kur-, Gesundheits- und Erholungstourismus.

Um sich selbst stellvertretend für die Mitglieder des Vereins InnoNet HealthEconomy e.V. einen Eindruck vom konkreten Interesse chinesischer Partner zu machen, folgte die Vorstandsvorsitzende Brigitte Pfeiff, der Einladung des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums im Rahmen einer Delegationsreise Mitte April 2018 unter Leitung von Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing das Netzwerk der Gesundheitswirtschaft Rheinland-Pfalz und die Standortstärken der rheinland-pfälzischen Gesundheitswirtschaft in Xi´an, Fuzhou und Xiamen zu präsentieren. Ebenfalls mit dabei für die Gesundheitswirtschaft auch Vereinsmitglied Christoph Reinicke (@home e.G.).

Mit Abstand die meisten Interessenten meldeten sich in allen drei Städten für B2B-Gespräche zum Thema Gesundheitswirtschaft. Bis zu sechzehn Gespräche pro Tag in Folge mit teilweise sehr konkreten Anfragen zeigten den hohen Austauschbedarf. „Das enorme Interesse an der rheinland-pfälzischen Gesundheitswirtschaft hat uns eindrucksvoll gezeigt, dass sich hinter dem Hype „Chinesischer Markt“ ganz konkrete Kooperationschancen verbergen; gerade auch für unsere kleinen und mittleren Unternehmen. Unser Netzwerk möchte zukünftig gemeinsam mit seinen Mitgliedern -  ob aus der Medizintechnik, der Versorgung oder dem Gesundheitstourismus - Möglichkeiten diskutieren, wie deren Stärken gebündelt werden können, um gemeinsam den Weg auf den chinesischen Markt zu wagen“ , so das Fazit von Brigitte Pfeiff.

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