Fokusgruppe

Metabolisches Syndrom

Die Bevölkerung von Rheinland-Pfalz weist eine Prävalenz für Diabetes mellitus von 9,2 % auf. Damit ist derzeit von 373.600 Diabetiker:innen in RLP auszugehen. Davon werden 362.000 Patient:innen mit einem Diabetes Typ-2 (Prävalenz 8,89%) und 11.600 Patient:innen mit einem Diabetes Typ-1 (Prävalenz 0,286%) behandelt (Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO) 2020)[1]. Diese Patient:innen sind in den Städten und in ländlichen Regionen auf Therapie angewiesen und es gilt alle organisatorischen und digitalen Möglichkeiten auszuschöpfen, um auch in Zukunft die Erkrankten auf hohem Niveau zu versorgen. Neben den Publikationen des WidO können Kennzahlen für Erkrankungs- und Sterblichkeitsvergleiche aus der Gesundheitsberichtserstattung des Statistischen Landesamts RLP zur strategischen Ausrichtung der Netzwerkarbeit der Diabetes Allianz-RLP ausgewertet.

Birgit Härtle
Vorsitzende | Scientific Relations Manager, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
Vorstand
Alexander Stumm

Die Arbeit der Fokusgruppe im Überblick:

Wo liegt die Herausforderung?

Die wachsende Anzahl an Diabetiker:innen stellt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar. Medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften treiben Entwicklungen und Vernetzungen zum Thema Diabetes mit großem Engagement voran. Teilweise fehlt die Koordination und der regelmäßiger Austausch zwischen der genannten Gruppe und der (Gesundheits-) Industrie. Bestehende (Projekt-) Ideen von Unternehmen unterschiedlicher Branchen zur Prävention, Früherkennung, Versorgung und Forschung sind in Rheinland-Pfalz nicht immer sichtbar und zu wenig abgestimmt. Regelmäßig wird die Erkrankung Diabetes Typ-2 zu spät erkannt. Auch wenn Betroffene medizinisch behandelt werden, erreichen sie häufig ihre Therapieziele nur unzureichend, sodass sich kostenintensive Folgeerkrankungen manifestieren können.In Anbetracht des prognostizierten Anstiegs von Diabeteserkrankungen und der zunehmenden Überlastung des medizinischen Versorgungssystems, sind mehr Vernetzung und Angebote dringend notwendig.

Welche Perspektiven eröffnet die Kooperation?

Sichtbarkeit der Kompetenzen einzelner Unternehmen, Vernetzung der Unternehmen untereinander, Synergien schaffen und vorallem Ressourcen schonen

Welche Aktivitäten sind derzeit geplant?

Barcamps, Workshops, Expertentalk´s

Sie möchten Teil dieser Fokusgruppe werden oder sich über deren Arbeit informieren? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Geschäftsstelle InnoNet HealthEconomy e.V.

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